Gedenken an Opfer
Die Nacht des Schreckens: Als der Terror vor 5 Jahren Wien erschütterte
Wahrscheinlich kann sich jeder noch daran erinnern, wo er am Tag des 2. November zum Zeitpunkt des Terroranschlags in Wien war und wie er von der schrecklichen Nachricht erfahren hat. Am 2. November jährt sich der Anschlag in der Wiener Innenstadt am Schwedenplatz, wo ein damals 20-jähriger Islamist hatte wahllos um sich geschossen und dabei vier Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt hat. Das ist fünf Jahre her.
Kranzniederlegung
Aus diesem Anlass gedenken auch dieses Jahr die Politiker den Opfern und ihren Angehörigen - unter anderem Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ), Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) sowie der frühere Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) am Vormittag am Desider-Friedmann-Platz in der Nähe des Anschlagsorts mit einer Kranzniederlegung der Opfer des Terrorakts.
Bundeskanzler Stocker wegen Rücken-OP verhindert
An der Gedenkveranstaltung nehmen auch Staatssekretär Jörg Leichtfried (SPÖ), die Nationalratsabgeordnete Martina von Künsberg Sarre für die NEOS sowie der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit Franz Ruf und Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl teil. Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) ist nach einer Rückenoperation gesundheitsbedingt verhindert.
Attentäter nach neun Minuten erschossen
Bei dem schwersten Terroranschlag in der jüngeren österreichischen Geschichte hatte am Abend des 2. November 2020 ein 20-jähriger Islamist im "Bermudadreieck", einem bekannten Wiener Ausgehviertel, das Feuer auf Passanten eröffnet. Er tötete vier Menschen und verletzte mehr als 20 weitere, bevor er bereits nach neun Minuten von der Polizei erschossen wurde.
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