Hochwasser

120 Soldaten noch immer im Einsatz

120 Soldaten noch immer im Einsatz
© APA/BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH
Die Lage hat sich beruhgt - jetzt starten die Aufräumarbeiten.
OE24 auf Google bevorzugen

Nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage hat sich die Lage in den heimischen Hochwassergebieten am Wochenende weitgehend beruhigt. Die Einsatzkräfte waren am Wochenende vor allem mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Für die Feuerwehren ging die Einsatzdichte deutlich zurück.

So hat sich die Lage in Niederösterreich im Laufe des Wochenendes nach den starken Regenfällen vom Freitag zunehmend entspannt. Standen am Samstag noch 1.052 Feuerwehrmitglieder mit 167 Fahrzeugen bei den Aufräumarbeiten im Dienst, so gab es am Sonntag laut Sprecher Alexander Nittner nur mehr vereinzelte Einsätze.

Bundesheer im Hochwasser-Einsatz


1 / 12

120 Soldaten noch immer im Einsatz

120 Soldaten noch immer im Einsatz

© APA/BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH

120 Soldaten noch immer im Einsatz

120 Soldaten noch immer im Einsatz

© APA/BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH

120 Soldaten noch immer im Einsatz

120 Soldaten noch immer im Einsatz

© APA/BUNDESHEER/ GUNTER PUSCH

Schlimmer als erwartet:
Über die Steiermark zog das Unwetter weniger heftig als erwartet hinweg: Zwar kam es zu Überschwemmungen, Hochwasser und Murenabgängen, doch schon am Samstag hatte sich die Lage in weiten Teilen des Bundeslandes wieder entspannt. Vereinzelte Straßensperren nach Hangrutschungen waren am Sonntag noch aufrecht, sorgten aber für keine allzu großen Behinderungen.

Entspannung war am Sonntag auch in Oberösterreich angesagt. In Steyr waren der Enns- und der Ortskai seit der Früh nach einer Sperre wieder frei befahrbar, berichtete die Polizei auf Anfrage. Schon in der Nacht auf Samstag hatte sich die Lage im Bundesland beruhigt, die Feuerwehr war lediglich vereinzelt zu Pumparbeiten ausgerückt.

Dramatisch gestaltete sich eine Rettungsaktion in Hallstatt (Bezirk Gmunden): Trotz des Unwetters waren drei Tschechen am Freitag auf die Seewand in Hallstatt (Bezirk Gmunden) geklettert, die zwei Männer und eine Frau mussten im Schneetreiben geborgen werden. Auch die alljährliche Open-Air-Veranstaltung LinzFest war heuer eine nasskalte Angelegenheit, rund 8.000 Besucher ließen sich laut den Veranstaltern am Wochenende vom schlechten Wetter nicht beeindrucken.

Salzburg blieb vom Unwetter weitgehend verschont. Allerdings kam es in der Nacht auf Sonntag wetterbedingt zu kurzfristigen Stromausfällen im Pinzgau und Lungau. Rund 25.000 Haushalte waren betroffen. In Annaberg im Tennengau geriet am Samstag ein Hang ins Rutschen und hat die Pass Gschüttstraße (B166) auf einer Länge von rund 100 Metern teilweise blockiert. Die Straße ist voraussichtlich bis Mitte kommender Wochen nur einspurig befahrbar. Am Freitagnachmittag verschüttete in St. Georgen im Pinzgau eine kleine Mure einen Güterweg auf einer Länge von zehn Metern und einer Höhe von einem Meter. Verletzt wurde laut Polizei bei den Vorfällen niemand.

Hochwasser im ganzen Land


1 / 67

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

© BFK Baden/ Daniel Wirth, Fotos aus dem Bezirk Baden

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

© APA/ANDREAS BUCHMASSER/FEUERWEHR

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

Unwetter: Baum stürzte in Kärnten auf Bahnlinie

© oe24-Leserreporter Wolfgang Buxbaum, Das Landhaus in St.Pölten

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden