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Wien. So viel ist über die Ereignisse, die wieder für Diskussionen (um Gewalt an den Schulen oder Strafmündigkeit) sorgen werden, bekannt. Ausgesendet wurde der Zwischenfall, der sich Freitag bei bzw. in der Schule in der Pöchlarnstraße abspielte, nicht, auf Anfrage kann die Wiener Polizei jedoch "einen Vorfall" gegen 13:00 Uhr in einer Bildungseinrichtung im 20. Bezirk bestätigen. Hierbei soll ein 13-Jähriger einem 12-jährigen Mitschüler im Zuge des Nachhausewegs mit einer stumpfen Schere in den Kopf gestochen haben."
Wie oe24 von Zeugen und Betroffenen vor Ort hörte, war der blutigen Attacke von hinten ein heftiger Streit der beiden Klassenkameraden - die auf den Klassenfotos gar nicht so weit auseinander sitzen - vorausgegangen. Um was es dabei ging, ist noch unklar, da laut Exekutive alle Vernehmungen noch ausstehen. Der Angriff mit der Schere gegen den Kopf des Widersachers soll sich direkt beim Ein- und Ausgang zu der Lehranstalt abgespielt haben.
Das Opfer, ein Österreicher mit Migrationshintergrund, wurde durch die Berufsrettung Wien noch am Flur im Schulgebäude notfallmedizinisch erstversorgt und hernach in ein Spital gebracht. Polizeisprecher Matias Schuster: "Der Junge konnte das Spital mittlerweile wieder verlassen. Die Schere wurde vor Ort sichergestellt. Der Tatverdächtige konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden."
Ermittlungen wegen des Verdachts der absichtlich schweren Körperverletzung gegen den 13-jährigen Südasiaten laufen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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