In Türkei in Haft

Mohamed: Terror-Prozess noch 2013

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© Florian Lems
Schon nächste Woche könnte Mohamed M. nach Österreich ausgeliefert werden.
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Die Identitätsklärung dauerte 24 Stunden, Freitagmittag waren sich die Behörden endgültig sicher: Bei dem Dienstagnachmittag in der türkischen Stadt Hatay an der syrischen Grenze Verhafteten handelt es sich tatsächlich um den „Austro-Islamisten“ Mohamed M. (28) aus Wien – das bestätigte das Innenministerium ÖSTERREICH.

Auslieferung
Jetzt kann alles schnell gehen: Die Staatsanwaltschaft Wien, die gegen den Wiener den internationalen Haftbefehl wegen Paragraf 278b (Bildung einer terroristischen Vereinigung) ausstellte, wird am Montag seine Auslieferung nach Österreich beantragen.

Experten zufolge kann diese innerhalb von zwei Wochen oder sogar früher erfolgen. Österreichische Beamte holen den Radikalislamisten aus dem Gefängnis in Hatay ab, in dem er jetzt einsitzt. In Wien wird der Terror-Verdächtige befragt und dürfte sofort in Untersuchungshaft kommen. „Wie lange wir für eine etwaige Anklage gegen Mohamed brauchen, ist unklar“, heißt es von der Staatsanwaltschaft Wien.

Gotteskrieger
Fest steht: Seit der Veröffentlichung ist auch Mohameds Droh-Video Gegenstand von Ermittlungen. Ein Prozess könnte noch 2013 stattfinden, bei einem Schuldspruch drohen bis zu 10 Jahre Haft. Wie berichtet, war Mohamed bei der Festnahme mit Islamisten am Weg nach Syrien, um dort im Krieg zu kämpfen.

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