2 Personen an Bord
Polizeihubschrauber in NÖ abgestürzt!
NÖ. Wie es zu dem Absturz am Flugplatz Wien-LOAV/Kottingbrunn kommen konnte, ist noch völlig unklar und wird derzeit untersucht, bestätigt der Sprecher des Innenministeriums, Patrick Maierhofer. Es könnte sich um einen Ausbildungsflug gehandelt haben. Am Helikopter älterer Bauart entstand hoher Sachschaden. Rettung und Feuerwehr waren mit mehreren Fahrzeugen vor Ort.
Wie oe124 erfuhr, befanden sich ein Fluglehrer und ein angehender Polizeipilot an Bord der Ausbildungsmaschine vom Typ AS350 – B1, die aus geringer Höhe mit geringer Geschwindigkeit zu Boden krachte. Die Insassen kamen tatsächlich ohne gröbere Blessuren davon.
Die Einsatzfähigkeit der österreichischen Flugpolizei ist durch den Vorfall nicht eingeschränkt. Derzeit verfügt die Flugpolizei im gesamten Bundesgebiet über 17 Hubschrauber sowie rund 50 Pilot(inn)en.
Die Ausbildung zum Berufshubschrauberpiloten der Flugpolizei dauert laut Bundesministerium für Inneres – abhängig von den Vorkenntnissen – zwischen 12 und 18 Monaten. Sie umfasst umfassende Theorieblöcke, 150 Flugstunden sowie die Nachtsichtflugberechtigung. Daran schließen Spezialkurse, unter anderem für Hochgebirgseinsätze und Außenlandungen, sowie eine praxisnahe Supervision an. Die Einsatzkräfte werden nach rund zwei bis drei Jahren als Pilot in Command (Tag) und Copilot (Nacht) eingesetzt. Die Ausbildung wird laufend durch Zusatzmodule wie Außenlast- oder Bergeseiltransporte ergänzt.
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