Suche mit Hunden
Reumannplatz: Erste Spur zu vermisster 13-Jähriger
Wien. Mehr als 20 freiwillige Helfer vom Arbeiter-Samariterbund gingen dem Vater der vermissten Helene zur Hand und durchstreiften mit Hunden, ausgehend von der Krisen-WG in der Moselgasse - wo Helene zuletzt untergebracht war - Favoriten. Dabei konnte ein Suchhund eine Spur der 13-Jährigen aufnehmen - sie führte zunächst zu einer nahen Busstation auf der Laaer-Berg-Straße - die Linien dort steuern den Reumannplatz an.
Wie befürchtet, konnte die Spur ebendort wieder aufgenommen werden - wo Helene, die eine im autistischen Spektrum lebt, vor kurzem einen Tunesier kennengelernt haben soll, für den sie zu schwärmen begann. Im Bereich der U-Bahn-Station Reumannplatz verliert sich dann die Spur.
Vater Lukas betont gegenüber oe24: "Meine Tochter hat eine andere Wahrnehmung und unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Menschen und ob ihr jemand etwas Böses will."
Indes beteiligen sich immer mehr Menschen an der Suche nach der abgängigen Minderjährigen - sie helfen plakatieren und haben sich über eine eigens eingerichtete WhatsApp-Gruppe organisiert.
Anzeige bei der Polizei wurde, wie oe24 berichtete, erstattet.
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