Vermisste Steirerin
Polizist gesteht: Johanna in Loch in Waldstück verscharrt
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Er hat sie beim Sex gewürgt, bei dem "Spielchen" sei sie erstickt, dann vergrub er sie. Der verdächtige Cobra-Beamte legte am Dienstagnachmittag ein Geständnis in der Causa-Johanna ab! Der Mord an der jungen Frau sei ein Unfall gewesen.
Er habe die Fitnesstrainerin aus der Südoststeiermark, die seit vier Tagen fieberhaft gesucht wurde, getötet. Aber: Es soll sich laut seinen Angaben um einen Unfall während Würge-Spielchen beim Sex im Auto gehandelt haben. Wie die Polizei ankündigt, wird es am Mittwochmorgen eine Pressekonferenz zu dem Leichenfund geben.
Johannas Leiche nach Tötung vergraben
Die Leiche habe er danach – ähnlich wie es im Fall der getöteten Influencerin Stefanie aus Graz geschah – vergraben. Sie wurde noch am Dienstag von der Polizei in einem Waldstück geborgen. Damit ist es jetzt für die Familie – Johannas Mama hatte sie am Wochenende als vermisst gemeldet – traurige Gewissheit: Die lebensfrohe Steirerin, die auch noch schwanger gewesen sein soll, ist tot.
Noch in den Abendstunden haben Tatortbeamte eine Spurensicherung sowie Ermittlungen zur eindeutigen Identifizierung der aufgefundenen Leiche durchgeführt. Unterdessen dauert die Einvernahme des Tatverdächtigen noch bis in die Nachtstunden an.
Chats überführten den Cobra-Beamten
Am Montag wurde Manuel M. festgenommen, weil er der Letzte gewesen sein soll, der Johanna lebend getroffen hat. Anfänglich stritt er jede Verbindung ab – doch als ihm Chatverläufe vorgelegt wurden, gab er zu, sie am 9. Jänner (am Tag des Verschwindens) zu einer Aussprache getroffen zu haben. Als Grund für sein anfängliches Leugnen gab er an, er habe noch eine andere Beziehung und wollte nicht, dass die Affäre mit Johanna auffliegt.
Stundenlang beteuerte er dann noch, er habe sie lebend bei ihrer Wohnung abgesetzt. Bei einer Hausdurchsuchung wurden noch zwei als gestohlen gemeldete Pistolen gefunden. Der Druck auf den Kampfsportler, der 2017 auch bei einer beliebten, heimischen Wettkampf-TV-Show mit machte, wurde immer größer. Dann, einen Tag später, knickte er ein und gestand die Tat (für ihn gilt die Unschuldsvermutung).
War Schwangerschaft Motiv für die Tat?
Der von ihm geschilderte „Sex-Unfall“ könnte aber auch nur eine weitere Ausrede gewesen sein. Denn laut Johannas Umfeld war sie schwanger – ein mögliches Motiv für eine Gewalttat? Vor allem, wenn sie darauf bestand, dass er sich von seiner anderen Freundin trennen soll – oder ihr davon erzählen wollte.
Besonders tragisch: Erst im Oktober 2023 hatte sich die junge Frau, die gerne reiste, nach einem schlimmen Bandscheibenvorfall, ihr linker Fuß war gelähmt, ins Leben zurückgekämpft.
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