Schnee
Winter hat Österreich fest im Griff
Der Winter ist endgültig in Österreich angekommen. Am Wochenende hat es in ganz Österreich heftig geschneit. Sogar in der Bundeshauptstadt Wien sind einige Zentimeter Neuschnee liegen geblieben. Die winterlichen Straßenbedingungen führten zu einigen Verkehrsproblemen und zahlreichen Unfällen.
oe24 hält sie mit einem Live-Ticker auf dem Laufenden.
Winter ist da: Schnee in Wien
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14.42 Uhr In den Bergen Kärntens gab es bis zu 80 Zentimeter Neuschnee. Da es sehr windig war, gab es umfangreiche Schneeverfrachtungen. In Steilhängen war die Lawinengefahr deshalb erheblich, über 1.800 Meter galt teilweise die zweithöchste Lawinenwarnstufe vier. Auch für die Hohen Tauern in Salzburg wurden die Lawinenwarnstufen zwei (mäßig) bis drei (erheblich) ausgerufen.
14.29 Uhr Teilweise ist die Verkehrssituation sehr angespannt. Kettenpflicht für ALLE Fahrzeuge herrscht derzeit auf folgenden Straßen:
B91, Loiblpaß Bstr., zw. Unterloibl u. Grenztunnel Loibl
B99, Katschberg Bstr., zw. Untertauern u. Tweng
L72, Hahntennjoch Lstr., zw. Pfafflar u. Hahntennjoch
14.14 Uhr Schwerer Nassschnee legte im Burgenland zeitweise die Energieversorgung lahm: 13.000 Haushalte waren teilweise mehrere Stunden ohne Strom. 20 Mitarbeiter der Bewag stehen im Dauereinsatz.
13.39 Uhr: In Oberösterreich wurden bereits 3,5 Tonnen Salz auf die Straßen gestreut. Nachschub wurde bereits bestellt.
13.26 Uhr: Die Tiroler Landesstraßenverwaltung hat sich bereits auf den Winter eingestellt: 20.000 Tonnen Streusalz wurden eingebunkert.
12.52 Uhr: Die Temperaturen fallen in den nächsten Tagen wieder unter den Gefrierpunkt: Bis zu minus sieben Grad sind möglich.
12.23 Uhr: Auch unsere nördlichen Nachbarn haben mit dem Schnee zu kämpfen. Am Münchner Flughafen herrscht am Morgen Chaos pur: Es hat bereits mehr als 20 Annullierungen gegeben.
12.10 Uhr: Neben den 1.200 MitarbeiterInnen sind in Wien auch 380 Fahrzeuge der MA48 im Einsatz.
11.34 Uhr: Auf schneeglatter Fahrbahn gerieten im Burgenland mehrere Fahrzeuge ins Schleudern und schlitterten in den Straßengraben. Im Landessüden zogen heftige Schneefälle auch das Stromnetz in Mitleidenschaft.
11.22 Uhr: Ein 23-jähriger Deutscher geriet auf der Arlberg-Schnellstraße (S16) ins Schleudern, bei der anschließenden Kollision mit einem anderen Wagen wurde sein gleichaltriger Beifahrer schwer verletzt.
11.17 Uhr: Die starken Schneefälle haben auch in der Steiermark zu einem Verkehrschaos geführt. Innerhalb weniger Stunden mussten 76 Feuerwehren ausrücken. Berichte über gröbere Personenschäden gibt es nicht.
11:03 Uhr: Die Schneefälle haben zu einem erhöhten Pannenaufkommen geführt. Die Pannendichte lag 40 Prozent über herkömmlichen Wochenenden. Allein in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland benötigten 1.078 Autofahrer Starthilfe.
10.54 Uhr: Ein Mittelmeertief ist für das Winterwetter in Österreich verantwortlich.
10.43 Uhr: Mit Verletzungen für den Kutscher und einen Fahrgast hat ein Ausflug mit einer Pferdekutsche südlich von Graz geendet. Der eingespannte Lipizzaner scheute und ging durch. Während eine mitfahrende 47-jährige Frau absprang und sich dabei die Schulter leicht verletzte, stürzte der 53-jährige Lenker samt Kutsche über eine Böschung. Er blieb bewusstlos liegen.
10.34 Uhr: Der ARBÖ warnt vor Glatteis. Frost verwandelt Matsch und Schnee auf den Straßen in Eis.
10.27 Uhr: Auch in Vorarlberg hat der Neuschnee zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen geführt. Auf vielen höher gelegenen Straßen bestand Schneekettenpflicht für Lkw - für Pkw gab es ohne Winterreifen kein Weiterkommen.
10.21 Uhr: Insgesamt berichtet das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich von mehr als 50 wetterbedingten Unfällen nach dem Wintereinbruch.
10.16 Uhr: Schwer verletzt wurde eine 20-jährige Schülerin bei einem Unfall in Schwertberg im Bezirk Perg. Sie saß im Fond eines Pkw, der von einer 49-Jährigen gelenkt wurde. Diese kam auf einer mit Schneematsch bedecken, abschüssigen Straße in einer leichten Rechtskurve ins Schleudern und prallte mit dem Heck gegen einen betonierten Gartenzaunpfeiler.
10.12 Uhr: In Salzburg gibt es in den Bergen bis zu 40 Zentimeter Neuschnee, in den Tälern zwischen fünf und zehn Zentimeter.
10.05 Uhr: In Osttirol gibt es laut Meteorologen seit Sonntag bis zu 15 Zentimeter Neuschnee.
10.00 Uhr: Nach Schneefällen ist am Montag in Teilen Tirols für höher gelegene Straßenverbindungen Kettenpflicht verhängt worden. Die Autobahnen waren nach Angaben der Polizei salznass.
09.50 Uhr: Ein spektakulärer Unfall hat sich auf der A1 in Oberösterreich ereignet. Ein in Fahrtrichtung Salzburg fahrender Pkw fuhr auf die Leitschiene am Mittelstreifen auf, wurde dadurch in die Luft katapultiert und landete auf einem Fahrzeug im Gegenverkehrsbereich.
Auch am Montag wird es vor allem im Nordosten wieder schneien. Auch entlang der Alpennordseite ist bei trübem Wetter immer wieder Schneefall möglich. Im Süden zeigt sich am Vormittag zwischendurch die Sonne, später gehen aber auch hier Schnee- oder Schneeregenschauer nieder. Die Temperaturen erreichen maximal minus 2 bis plus 5 Grad, mit den höheren Werten im Südosten.
In den kommenden Tagen bleibt das Wetter bei teilweis eisiger Kälte ähnlich. Es kann immer wieder schneien. Zwischendurch kann sich aber auch vereinzelt die Sonne zeigen.
Dauereinsatz
In Wien bedeutet der heftige Schneefall Zusatzarbeit für die Bediensteten der MA 48. Seit 3 Uhr früh sind 1.200 MitarbeiterInnen im Sauereinsatz und sorgen so für freie Straßen.
Verkehrsprobleme in Kärnten
Der Wintereinbruch hat in Kärnten zu Verkehrsbehinderungen und zahlreichen Unfällen geführt. Auf praktisch sämtlichen Passstraßen im Bereich der Karnischen Alpen und Karawanken Kettenpflicht. Am Seebergsattel im Bezirk Völkermarkt wurde ein Fahrverbot für Lkw verhängt. Bei einem Unfall auf der Südautobahn (A2) im Bezirk Griffen wurde ein 46 Jahre alter Polizist aus dem Bezirk Wolfsberg schwer verletzt. Der Beamte war gerade dabei, eine Unfallstelle in Fahrtrichtung Klagenfurt abzusichern, als ein Autolenker auf das Polizeifahrzeug auffuhr.
Lawinentoter in Tirol
Ein 55-jähriger Tourengeher ist am Sonntagmittag kurz vor dem Gipfel des Sattelberges im Bezirk Innsbruck-Land in Tirol unter einer Lawine gestorben. Der Mann war alleine unterwegs und wurde vollständig verschüttet.
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