LIVE-Ticker

Klima-Streik: 30.000 in ganz Österreich auf der Straße

Klima-Protest in Wien
© APA/GEORG HOCHMUTH
In bunten und lauten Demonstrationszügen sind am Freitagnachmittag vor allem jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten beim 14. Klimastreik durch mehrere Hauptstädte Österreichs gezogen.
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Bei der größten Demo in Wien waren mehrere tausend Personen unterwegs. "Fridays For Future" sprachen in einer Aussendung von 30.000 Teilnehmern, seitens der Polizei gab es keine Angaben.

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Auf dem Weg von Bahnhof Wien-Mitte zum Heldenplatz machte der Zug vor der Industriellenvereinigung halt. "Wir stehen hier vor der Industriellenvereinigung - das ist jener Verein, der wieder und wieder notwendige Gesetzte blockiert und damit Menschenleben weltweit gefährdet. Die Industriellenvereinigung steht aber auch sinnbildlich für alle Kräfte in diesem Land und weltweit, die kurzfristigen Profit über langfristigen Erhalt des Lebens stellen", sagte Anna Leitner von Global 2000 in einer Rede.

Wie bereits bei den vorangegangenen Demonstrationen sprachen die Transparente der Klima-Aktivisten eine deutliche Sprache: "Liebe Politik, worauf wartest du?" war ebenso zu lesen wie "Wir haben ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft" oder "Es ist alles gesagt - Handelt jetzt!".

Auf dem Marsch durch Bregenz zum Landhaus, an dem sich rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten, wurde per Megafon der Takt vorgegeben: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut!", skandierte die Menge im Gleichklang. Zudem forderte sie vehement sofortige "climate justice" (Klimagerechtigkeit). Der Demo-Zug war etwa eine Stunde unterwegs.

Klima-Streik in Linz: "Wir wolln kein Gas aus Molln"

In Linz stand der Klimastreik unter dem Motto "Wir wolln kein Gas aus Molln" und wendete sich speziell gegen die weitere Erschließung fossiler Energiequellen. Gefordert wurden beim Auftakt im Volksgarten ein "Ende der Windkraftblockade" im Bundesland - konkret werden 333 Windräder verlangt - und der Ausbau der für die erneuerbaren Energien nötigen Netzinfrastruktur anstatt Gasförderungen nächst dem Nationalpark Kalkalpen. Auch in St. Pölten und Graz waren Aktivistinnen und Aktivisten unterwegs.

Landeshauptmann besucht Demozug

Als schwieriges Pflaster erwies sich erneut Kärnten für "Fridays For Future". Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen schließlich durch die Klagenfurter Innenstadt. Zum Start der Demo verwiesen die Rednerinnen und Redner vor allem auf die zahlreichen schweren Unwetter in Kärnten in diesem Sommer - das seien direkte Auswirkungen der Klimakrise. Der Demonstrationszug führte nach einem kurzen Stopp vor der Landesregierung - wo auch Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) vorbeischaute - über den Ring zurück zur Abschlusskundgebung zum Alten Platz.

Forderung an Kanzler Nehammer

Die Hauptforderung von "Fridays For Future" richtet sich an Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP). Dieser solle umgehend einen "nationalen Klimakatastrophengipfel" einberufen. Dieser müsse sowohl die Bundesregierung als auch die Landeshauptleute zusammenbringen.

"Der Klimakatastrophensommer hat uns gezeigt: Die Klimakrise ist in Österreich angekommen. Hitzewellen gefolgt von Fluten auf unseren Feldern, in unseren Wohnzimmern. Die einzige Katastrophe die noch schlimmer ist, ist Karl Nehammers Ignoranz. Wir fordern einen Klimakatastrophengipfel, wo die längst notwendigen Maßnahmen beschlossen werden müssen", sagte FFF-Sprecher Daniel Shams der APA.

Anschober: "Müssen Notbremse ziehen"

Dies unterstrich auch der ehemalige Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) "Wir müssen endlich die Notbremse ziehen und das tun was gefordert wird. Und die, die es am ehesten schaffen können, sind die Jungen. Es braucht diese Veränderung. Ich glaube, dass die Österreicher einen engagierten Klimaschutz wollen", sagte er der APA. Der Protest wurde auch von etlichen Organisationen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Wissenschaftern unterstützt.

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+++ LIVE-Ticker +++

Klimastreiks für heute zu Ende


Polizei trägt Demonstranten weg


Schlusskundgebung in Wien zu Ende


Rudi Anschober in Wien dabei

Anschober bei Klimastreik in Wien
© APA/Nikolaus Pichler

Großkundgebung in Stockholm kommende Woche


Festnahmen durch die Polizei

Festnahmen bei Klimademo in Wien
© APA/Nikolaus Pichler

Schlusskundgebung in Linz

Science Buster Martin Puntigam bei Klimademo in Linz
© APA/Verena Leiss

Nun ist Innsbruck an der Reihe


"Woll'n kein Gas aus Molln"

Klimastreik in Linz
© APA/Verena Leiss

Einige Aktivisten weigern sich


"Sit-in" vor dem Parlament

"Sit-in" der Klima-Kleber vor dem Parlament
© APA/Nikolaus Pichler

Protest gegen Betonwahnsinn

Klima-Protest in St. Pölten
© APA/Sophia Killinger

Nur Kanzler Nehammer "merkt nichts"


Abschluss in St. Pölten

Abschluss in St. Pölten
© APA/Sophia Killinger

300 Teilnehmer in St. Pölten

300 Teilnehmer in St. Pölten
© APA/Sophia Killinger

Start der Demo in Linz...

Demo in Linz
© APA/Verena Leiss
Demo in Linz
© APA/Verena Leiss

Kundgebung vor der Industriellenvereinigung

Klima-Protest in Wien
© APA/Nikolaus Pichler
Klima-Protest in Wien
© APA/Nikolaus Pichler

Noch alles ruhig in Innsbruck

Klima-Protest in Innsbruck
© APA/Markus Stegmayr
Klima-Protest in Innsbruck
© APA/Markus Stegmayr

Science-Buster-Mitglied fordert Hausverstand

Science-Buster-Mitglied fordert Hausverstand
© APA/Verena Leiss

LH Kaiser verteilt Regierungsprogramm

LH Kaiser verteilt Regierungsprogramm
© APA/Peter Lindner
LH Kaiser verteilt Regierungsprogramm
© APA/Peter Lindner

"Highway to Hell" in Graz

Klima-Protest in Graz
© APA/Katharina Dolesch

Demozüge seit Mittag unterwegs


Feministische Aktion in Graz

Riesengroße Vulva am Grazer Hauptbahnhof
© APA/Katharina Dolesch

St. Pölten abmarschbereit


In Wien sind 5.000 Teilnehmende angemeldet

Klima-Streik in Wien
© APA/Nikolaus Pichler
Klima-Streik in Wien
© APA/Nikolaus Pichler

Protestreden in Bregenz


Greta Thunberg muss erneut vor Gericht


Bregenzer Demonstrationszug hat Landhaus-Vorplatz erreicht

Klima-Proteste in Bregenz
© APA/Jochen Hofer
Klima-Proteste in Bregenz
© APA/Jochen Hofer

Bäume fürs Klima von der JVP Niederösterreich


Radlerdemo in Berlin


"Scientists for Future" laden zum Pressegespräch

"Scientists for Future" laden zum Pressegespräch
© APA/Nikolaus Täuber
"Scientists for Future" laden zum Pressegespräch
© APA/Nikolaus Täuber

Die Demo in Bregenz hat begonnen


Bühne am Wiener Heldplatz für Abschlusskundgebung bereit

Vorbereitungen zum Klima-Protest in Wien
© APA/Nikolaus Täuber
Vorbereitungen zum Klima-Protest in Wien
© APA/Nikolaus Täuber
Vorbereitungen zum Klima-Protest in Wien
© APA/Nikolaus Täuber

Letzte Vorbereitungen in Bregenz

Klima-Streik in Bregenz
© APA/Jochen Hofer
Klima-Streik in Bregenz
© APA/Jochen Hofer
Klima-Streik in Bregenz
© APA/Jochen Hofer
Klima-Streik in Bregenz
© APA/Jochen Hofer

Forscher in der Arktis läuten Klimaprotest ein


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