"Vertrauensverlust"

Land Kärnten kündigt Saualm-Vertrag

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Das Asylwerberheim auf der Saualm sorgte immer wieder für Aufregung.
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Der Vertrag zwischen Land Kärnten und der Betreiberin des umstrittenen Asylwerberheims auf der Saualm ist gekündigt worden. Das teilte das Flüchtlingsreferat am Freitag in einer Aussendung mit. Die neue Flüchtlingsbeauftragte Barbara Gutsche nannte Vorwürfe und Anzeigen gegen die Betreiberin und den daraus entstandenen Vertrauensverlust als Gründe für die Kündigung durch das Land.

Weiterhin "Sonderbetreuung"
Das Ende des Asylwerberheims Saualm dürfte aber trotz Vertragskündigung durch das Land kein Aus für das Konzept "Sonderbetreuung" sein. "Die präventive Wirkung eines Quartiers für Personen mit besonderem Betreuungsbedarf hat sich deutlich positiv auf die anderen Asylwerberheime in Kärnten ausgewirkt", stellte die neue Flüchtlingsbeauftragte des Landes Barbara Gutsche in einer Aussendung fest. Ihr Vorgänger Gernot Steiner war mit Ende September überraschend in Pension gegangen.

Nachfolgeprojekt
Aufgrund der "generalpräventiven Wirkung" werde an einem Nachfolgeprojekt zur Unterbringung von Asylwerbern "mit besonderem Betreuungsbedarf außerhalb der Ballungsräume" bereits gearbeitet, ließ Gutsche wissen. Das Heim auf der Saualm wurde zur Unterbringung mutmaßlich straffälliger Asylwerber eingerichtet. Wo das neue Heim stehen wird und ab wann dort Flüchtlinge untergebracht werden sollen, sei noch offen, hieß es auf Anfrage aus dem Flüchtlingsreferat.

Gutsche folgte mit Anfang Oktober dem bisherigen Leiter des Flüchtlingsreferats Gernot Steiner, der in Pension gegangen ist. Die Juristin sagte zur APA, sie werde einen anderen, dezenteren Stil in der Führung des Referats pflegen. Gutsche war bisher im Büro von Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK) als Referentin für Wirtschaft, Recht, Fremdenwesen und Sicherheit tätig.

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