Vorarlberg
NEOS im Ländle besonders stark
Vorarlberg hat bei der Nationalratswahl am Sonntag offenbar anders gewählt als das restliche Österreich. Die ÖVP musste Verluste von über fünf Prozentpunkten (von 31,3 auf 26,1 Prozent) hinnehmen und fuhr damit ebenso einen historischen Tiefstand ein wie die Sozialdemokraten, die 13,5 Prozent Stimmenanteil (2008: 14,1) erreichten. Einen starken Zuwachs verzeichnete die FPÖ, die über fünf Prozentpunkte auf 21,2 Prozent (16,1) zulegte. Die eigentliche Sensation war aber das Abschneiden von NEOS - die neu gegründete Partei mit dem gebürtigen Vorarlberger Matthias Strolz an der Spitze kam aus dem Stand auf 13,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag vor Auszählung der Wahlkarten bei 57,5 Prozent (2008 mit Wahlkarten: 71,4 Prozent)
Stimmungsbilder aus den Parteizentralen
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Die ÖVP büßte in Vorarlberg bei Nationalratswahlen zum dritten Mal in Folge mehrere Prozentpunkte ein und fiel in mehreren Gemeinden hinter andere Parteien zurück. In der schwarz-grün regierten Landeshauptstadt Bregenz etwa musste die Volkspartei mit Platz drei hinter der SPÖ und der FPÖ vorlieb nehmen. Auch in Lustenau blieb nur der zweite Platz hinter der FPÖ. In der ÖVP-Parteizentrale gab vor allem das Abschneiden der NEOS zu denken - nicht zuletzt im Hinblick auf auf die Landtagswahl im Herbst nächsten Jahres. Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach von einem "Warnschuss", nur mit einer besseren Mobilisierung könne man 2014 ein "vernünftiges" Ergebnis erreichen.
So feiern die NEOS ihren Erfolg
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