Wieder Chaos
Österreichs Impfplan geplatzt: Lieferprobleme nun auch bei AstraZeneca
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Am Freitagmittag informierte AstraZeneca die 27 EU-Impfkoordinatoren - darunter Österreichs Clemens Martin Auer -, dass sie den EU-Staaten im ersten Quartal weit weniger liefern könnten als vorgesehen, wie oe24 zuerst berichtete. Wie oe24 erfuhr, bedeutet das für Österreich eine Kürzung von 2 Millionen Dosen auf 509.000. Danach informierte Auer am Freitag die Impfkoordinatoren der Bundesländer.
ÖSTERREICH-Journalistin Isabelle Daniel rechnet vor was die niedrigeren Liefermengen im Detail bedeuten:
Das Gesundheitsministerium und Auer hatten den Großteil des Impfplans für die über 65-Jährigen ausgelegt. Am 29. Jänner könnte die Zulassung kommen. Die Gründe für die verzögerte und gekürzte Lieferung gehen auseinander: Fakt ist, dass eine Produktionsstätte von AstraZeneca Feuer gefangen hat.
AstraZeneca bestätigt niedrigere EU-Liefermengen
Der Hersteller AstraZeneca wird zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant. Sollte der britisch-schwedische Konzern die Zulassung von der EU erhalten, werde die Menge zu Beginn niedriger sein, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag auf Anfrage. Grund seien geringere Erträge an einem Produktionsstandort "innerhalb unserer europäischen Lieferkette". Eine Verzögerung der Lieferungen sei aber nicht geplant.
Nach Angaben aus EU-Kreisen warnte das Unternehmen gegenüber EU-Staaten vor möglichen Lieferproblemen bei seinem Impfstoff. Der Hersteller hat zusammen mit der britischen Universität Oxford einen Impfstoff entwickelt, der in Großbritannien bereits genutzt wird. Für kommende Woche wird auch eine Zulassung in der Europäischen Union erwartet.
AstraZeneca-Impfstoff wird wegen Mutationen überarbeitet
Wie das britische Unternehmen angekündigt hat, überarbeiten Oxford-Wissenschaftler den Impfstoff noch einmal, damit er auch gegen die Corona-Mutationen wirkt.
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Lieferverzögerungen auch bei BioNTech/Pfizer
Aber nicht nur AstraZeneca kämpft mit Problemen. Auch BioNTech/Pfizer kündigte Verzögerungen bei den Lieferungen im Jänner an. Die fehlenden 20 Prozent würden im Februar nachgeliefert werden.
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