ÖVP-Bildungskonzept

Schmied: "Kernfrage Gesamtschule"

von
Unterrichtsministerin Schmied
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Unterrichtsministerin Schmied skeptisch bei ÖVP-Bildungskonzept.
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Offiziell ortet Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) bei der ÖVP Bewegung beim Thema Bildung. „Ich bin sehr angetan, dass die ÖVP ihre Blockade aufgibt.“

Bis 8. Oktober soll die von ÖVP-Chef Michael Spindelegger eingesetzte Expertengruppe unter der Leitung von Gen-Forscher Markus Hengstschläger ein Bildungs-Konzept vorlegen. Die SPÖ rüstet sich ja für einen Bildungs-Wahlkampf. Details des ÖVP-Konzepts will Schmied noch nicht kommentieren. Nur soviel: „Kernfrage ist die Gesamtschule.“

SPÖ will Gesamtschule statt Bildungspflicht
Die ÖVP-Kernpunkte: Bildungspflicht bis 18 Jahre, wie von Staatssekretär Sebastian Kurz in ÖSTERREICH gefordert, eine Ganztagsschule in jedem Bezirk und eine einjährige Kurz-Lehre für Maturanten. Für Schmied entscheidend: Ganztags-, Gesamtschule und ein neues Lehrerdienstrecht. Kurz’ Bildungspflicht – also dass Jugendliche so lange die Schulbank drücken müssen, bis sie zumindest einen Hauptschulabschluss haben – setzt die SPÖ die Gesamtschule entgegen: „Alle Experten sagen, dass sich die Zahl der Schulabgänger, die nicht richtig lesen können, durch die gemeinsame Schule von 10 bis 14 deutlich verringert“, so ein Abgeordneter.

Schmied selbst bastelt indes gemeinsam mit Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) an einer Modell-Region. Bei der Ganztagsschule rennt die ÖVP bei Schmied offene Türen ein: „Da bin ich sofort bereit.“

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