Lange Sperre droht
Neymar-Eklat: WM-Traum nach Skandal-Interview endgültig geplatzt
Brasiliens Rekord-Torschütze Neymar kommt nicht aus den Negativ-Schlagzeilen. Zuletzt sickerte durch, dass Selecao-Teamchef Carlo Ancelotti von dem ehemaligen Barca-Star mehr Spielpraxis verlangt, sollte er noch eine Chance auf eine Einberufung in den WM-Kader haben wollen. Ein Interview nach seinem Spiel mit dem FC Santos könnte diesen Traum nun endgültig platzen lassen.
Beim 2:0-Sieg seines Vereins Santos gegen Remo verlor Neymar auf dem Spielfeld die Nerven. Nach mehreren Fouls an ihm kassierte er wegen Reklamierens eine Gelbe Karte. Weil es bereits seine dritte Verwarnung war, fehlt er im wichtigen nächsten Spiel gegen Flamengo. Doch sein anschließendes TV-Interview sorgt nun für weitaus größere Probleme.
Gegenüber dem Sender Canal Premiere griff der 34-Jährige Schiedsrichter Savio Pereira Sampaio verbal massiv an. Er warf ihm vor, er sei aufgewacht wie "Chico". Dieser Begriff ist in Brasilien ein umgangssprachlicher, abwertender Ausdruck für die Menstruation. Neymar implizierte damit, der Schiedsrichter hätte aus schlechter Laune und hormonellen Schwankungen heraus gehandelt – ein Vergleich, der im Land sofort als sexistisch verurteilt wurde.
WM-Traum in Gefahr
Nun schaltet sich der Verband ein. Medienberichten zufolge droht Neymar eine drastische Strafe von bis zu 12 Spielen Sperre. Ein derartiges Urteil könnte weitreichende Folgen haben: Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti legt großen Wert auf Disziplin und die aktuelle Form seiner Spieler. Eine monatelange Zwangspause könnte Neymars Chancen auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2026 endgültig zerstören.
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Die kommenden Tage werden zeigen, wie hart der brasilianische Verband tatsächlich durchgreift. Für Neymar steht aktuell mehr auf dem Spiel als nur ein paar Liga-Einsätze.
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