Verspäteter Beginn
Papst Leo mit großer Überraschung vor seiner ersten Weihnachtsmette
"Danke, dass Sie auch im Regen gekommen sind. Frohe Weihnachten an alle!", sagte er kurz vor Beginn der Weihnachtsmette. Trotz anhaltenden Starkregens versammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Petersplatz und verfolgten die Christmette über Großbildschirme. In der voll besetzten Petersbasilika begannen die Gebete.
Dort stand Papst Leo XIV. kurz darauf seiner ersten Christmette vor. In seiner Ansprache an die Gläubigen auf dem Platz sagte der Papst: "Wir wollen gemeinsam das Weihnachtsfest feiern. Jesus Christus, der für uns geboren wurde, bringt Frieden und die Liebe Gottes. Frohe Weihnachten euch allen. Gott schütze und segne eure Familien".
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Christmette begann später
Papst Leo zog in feierlicher Prozession in den Petersdom ein, um seiner ersten Christmette vorzustehen. An der Messe am zentralen Altar konzelebrierten nahezu 250 Kardinäle, Bischöfe und Priester. Der Chor der Sixtinischen Kapelle begleitete den Einzug mit Weihnachtsgesängen.
Die Christmette begann in diesem Jahr um 22.00 Uhr, später als bei Leos Vorgänger Franziskus. Dieser hatte, gesundheitlich bereits angeschlagen, zu Weihnachten 2024 das Heilige Jahr eröffnet. Im Rollstuhl sitzend hatte er mit der Öffnung der Heiligen Pforte des Petersdoms das Heilige Jahr eingeläutet, das nun am 6. Jänner 2026 zu Ende geht.
Weihnachten als "Fest der Hoffnung"
Während eine "verzerrte Wirtschaft" Menschen zu Ware mache, werde Gott selbst Mensch und offenbare so die unendliche Würde jeder einzelnen Person, sagte der Papst in seiner Predigt. "Während der Mensch Gott werden will, um über andere zu herrschen, will Gott Mensch werden, um uns von jeder Form der Knechtschaft zu befreien", erklärte Leo XIV.
Weihnachten sei nach den Worten von Papst Leo XIV. "das Fest der Hoffnung", weil das Jesuskind diese Hoffnung im Herzen der Menschen entzünde und sie zu Boten des Friedens mache. Mit diesen Tugenden im Herzen könne man, ohne die Nacht zu fürchten, dem Anbruch eines neuen Tages entgegengehen, erklärte Leo XIV.
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