Nach Protest in der Arktis
Russland klagt Greenpeace wegen Piraterie
Nach dem Greenpeace-Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis hat die russische Justiz nun offiziell mindestens zwei der insgesamt 30 Inhaftierten wegen bandenmäßiger Piraterie angeklagt. Dafür sieht das russische Gesetz bis zu 15 Jahre Haft vor.
Als erstes sei vor einem Gericht in der Hafenstadt Murmansk im Fall einer brasilianischen Aktivistin sowie eines britischen Videoreporters entschieden worden, teilte die Umweltorganisation am Mittwoch mit. Der Brite sollte die Protestfahrt des Aktionsschiffs "Arctic Sunrise" im Nordpolarmeer dokumentieren. Greenpeace wies die Vorwürfe als "unzutreffend, unbegründet und illegal" zurück.
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