Proteste

Studenten besetzen Akademie der bildenden Künste

Außenansicht der renovierten Akademie der bildenden Künste Wien mit Statuen und Treppe am Eingang.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Anlässlich der Uni-Budgetverhandlungen haben Studenten angekündigt, die Aula der Akademie der bildenden Künste Wien zu besetzen. Sie schlagen Alarm wegen drohender Kürzungen und schlechterer Bedingungen.
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Anlässlich der stattfindenden Uni-Budgetverhandlungen besetzen Studierende die Aula der Akademie der bildenden Künste Wien. Grund dafür ist eine angedrohte Kürzung des Budgets für Universitäten. Diese würde dazu führen, dass es weniger Lehrveranstaltungen, weniger Angebote und schlechtere Studienbedingungen gibt.

Protest gegen drohende Kürzungspläne

Viele Studierende müssten bereits jetzt während ihres Studiums arbeiten und hätten dadurch kaum Zeit für ihr Studium. Die frühe Segregation im Schulsystem mache ein Studium für die Mehrheit der Kinder unerreichbar. Daher wird die Öffnung des Zugangs zu Bildung auch für Kinder aus nicht-privilegierten Haushalten und Arbeiterfamilien gefordert.

Warnung vor höheren Studiengebühren

Studiengebühren weiter zu erhöhen, produziere noch mehr Ausschlüsse und setze Studierende noch mehr unter Druck. Es führe dazu, dass viele ihr Studium abbrechen müssen oder gar nicht erst zu studieren beginnen – all das sei aus der Vergangenheit bekannt. Eine Kürzung des Budgets für Universitäten führe zu weniger Lehrveranstaltungen, weniger Angeboten und schlechteren Studienbedingungen. Die Studierenden fordern daher, den Universitäten die angesuchten Finanzmittel zu überweisen und verlangen die Abschaffung der Studiengebühren.

Deshalb kündigen die Vertreter "Hochschüler_innenschaft der Akademie der bildenden Künste Wien" jetzt an, die Aula der Akademie der bildenden Künste zu besetzen.

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