Verlagsmanagerin und Autorin Regina Denk ist mit einem neuen Roman zurück.
"Der Fährmann" spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und handelt von zwei Dörfern, die durch die Salzach getrennt sind. Hannes wird nach seinem Onkel zum neuen Fährmann auf dem Fluss. Eine ehrenvolle Aufgabe, die jedoch Konsequenzen für sein Leben hat.
Hannes muss ledig bleiben, ist jedoch in seine Jugendfreundin Elisabeth verliebt, die seine Gefühle erwidert. Doch sie wiederum soll den reichen Hoferben Josef heiraten. Was wiederum die Träume ihrer besten Freundin Annemarie zunichtemacht … Persönliche Dramen mischen sich bald mit denen Europas vor dem Ersten Weltkrieg.
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Atmosphärische Schilderungen
Struktur. Wie schon im vorherigen Roman Die Schwarzgeherin schafft es die Autorin, die historische Atmosphäre stimmig einzufangen. Wir spüren die Entbehrungen, die Härte des Lebens dieser Zeit, dank der Sprache, der Struktur. Gewalt gegen Frauen ist Thema, auch die Rechenschaft gegenüber Gott und der Gemeinschaft, die man glaubte, ablegen zu müssen. Noch etwas gelingt: die Spannung aufzubauen, die durch die vorausgeworfenen Schatten des Unheils immer intensiver wird. Ein großer Roman, in all seinen Facetten.
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