Erste Erkenntnisse
Abgestürzter Polizeihubschrauber - Schüler saß am Steuer
NÖ. Nach dem Unfall eines Polizeihubschraubers auf dem Flugplatz Wien-LOAV/Kottingbrunn im Bezirk Baden am Dienstag läuft die Ursachenforschung weiter auf Hochtouren. Die Ausbildungsmaschine vom Typ AS350 – B1 war während des Trainingsmanövers mit geringer Geschwindigkeit aus geringer Höhe (kolportiert werden zwei Meter) zu Boden gecrasht: Der finanzielle Schaden ist dennoch beträchtlich. Die beiden Männer an Bord, ein 36-jähriger Fluglehrer und ein angehender Polizeipilot, blieben nach Angaben des Innenministeriums unverletzt .
Ihre Einvernahmen seien "ein Teil der Aufarbeitung des genauen Hergangs", sagte Ressortsprecher Patrick Maierhofer auf Anfrage. Nach dem Absturz seien Austro Control und die Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes verständigt worden. Aus polizeilicher Sicht führte das Landeskriminalamt Niederösterreich Erhebungen durch. Durchgesickert ist, dass der Schüler am Steuer gesessen hatte und der Lehrer nicht mehr rechtzeitig eingreifen konnte.
Infolge der entsprechenden Freigaben wurde der beschädigte Helikopter laut Maierhofer geborgen und durch die Flughafenfeuerwehr Schwechat in einen Hangar transportiert. Der Hubschrauber wird von der Flugpolizei zur Pilotenausbildung eingesetzt.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden