Affären
"Hyänen" - Ex-FPÖ-Ministerin Kneissl beschimpft Österreicher
Dass Karin Kneissl wenig von Österreich hält, ist bekannt. Sie zog 2020 nach dem Sturz der Regierung Kurz/Strache zuerst nach Frankreich, 2022 dann in den Libanon und 2023 ließ sie sich und ihre Tiere von der russischen Armee nach Sankt Petersburg ausfliegen. Inzwischen lebt sie in Russland und leitet seit Juni 2023 den russischen Thinktank Gorki, der als staatsnah gilt. Ihren seinerzeitigen Hochzeitsgast, den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der ja diktatorisch herrscht, die Ukraine angriff und für zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich gemacht wird, nennt sie immer noch „Gentleman“. Kneissl war zwar kein formelles Mitglied der FPÖ, wurde aber von der Partei nominiert, gehörte der blauen Regierungsfraktion an und stand 2019 beim Rücktritt des damaligen Vizekanzlers Strache demonstrativ hinter ihm.
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Nun, jetzt lässt Kneissl mit einem neuen Interview aufhorchen. Es wurde auf YouTube veröffentlicht, die Interview-Reihe heißt „Brücke nach Osten“. Von Brückenbau ist allerdings keine Rede, im Gegenteil beschimpft die frühere Ministerin ihr Heimatland.
Unglaublicher Hitler-Sager
Eklat 1, ein Sager über Adolf Hitler: In Minute 50:38 sagt sie: „Keiner soll mir sagen, es sind nur die Eliten, es sind nur die bösen Medien. Ich habe dann gemerkt, wie ein Dorf sich gegen mich wandte. (...) Da hab ich dann gemerkt, dass es kein Zufall war, dass Hitler aus Österreich kam.“
Österreicher sind Hyänen
Für einen weiteren Eklat sorgt Kneissl nach 1:10:29: „Wenn ich was vermisse aus Europa, dann Frankreich, nicht Österreich. In Frankreich waren die Menschen menschlich, in Österreich Hyänen.“
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Für Neos-Klubchef Yannick Shetty sind die Sager ein Skandal: „Die FPÖ-Politikerin Kneissl schmückt sich weiter mit dem Titel “ehemalige Außenministerin Österreichs„ und tingelt auf Putins Kosten durch russische Propagandastudios mit einem einzigen Ziel: Österreicherinnen und Österreicher zu beleidigen und unser schönes Land und seine Menschen schlechtzureden.“
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