Affären
"Unerhört": Babler attackiert Kickl in Watschen-Affäre
Es ist zwar schon ein paar Tage und entsprechende Empörungsstürme her. Zwei Wochen nach der blauen 1.-Mai-Veranstaltung in Linz attackiert jetzt SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler den blauen Parteichef Herbert Kickl.
oe24-Leserinnen und Leser kennen die Story: Neben scharfer Kritik an der "Ampel-Regierung" sprach Kickl auch von den "guten alten Zeiten", die man zu den "guten neuen Zeiten" machen müsse. Und er brachte ganz bewusst ein provozierendes Beispiel: Damals - in der guten alten Zeit also - hätten Lehrer, die noch "Respektspersonen" gewesen seien, noch ein "bisserl nachgeholfen", wenn ein Schüler nicht "gespurt" habe.
Handbewegung deutet eine Watschen an
Mit einer Handbewegung deutete Kickl an, dass er eine Ohrfeige meint. "Und das hat auch niemandem geschadet, wenn ich es einmal so sagen darf." Man könnte es auch so sehen: Kickl rechtfertigt Gewalt an Kindern - obwohl die natürlich verboten ist. Und das seit vielen Jahren, konkret seit 1974.
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Babler ritt jedenfalls diese Woche in einem Instagram-Video aus, um seine Empörung kundzutun. "Unerhört und widerlich" finde er die Aussagen des FPÖ-Chefs. Und weiter: "Ich sag es euch ganz ehrlich, in so eine Zeit mag man nicht zurück." Man habe vor 45 Jahren hart dafür gekämpft, dass Gewalt verboten worden sei. Babler: "Wir müssen aufzeigen, was diese Leute denken. Ich kann euch alle nur dazu einladen, dafür zu kämpfen, dass solche Leute wie der Herbert Kickl nie eine Verantwortung haben, nie Bundeskanzler sind, damit wir nicht in diese dunklen Zeiten unserer Geschichte zurückkehren, dafür kämpfen wir."
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