Studie

Migranten schneiden bei PISA schlecht ab

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Allerdings hätte Österreich auch ohne Migranten kaum Plätze gewonnen.
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Migranten haben bei der PISA-Studie 2009 im Bereich Lesen erneut deutlich schwächer abgeschnitten als einheimische Schüler. Im Schnitt erzielten Einheimische (mindestens ein Elternteil bereits in Österreich geboren) 482 Punkte, Migranten der zweiten Generation (Kinder in Österreich geboren, Eltern zugewandert) 427 Punkte und Migranten erster Generation (Kinder noch im Ausland geboren) 384 Punkte. Zusammengerechnet ergibt das für Österreich einen Durchschnittswert von 470 Punkten.

Die PISA-Ergebnisse 2009: Mathematik

Die PISA-Ergebnisse 2009: Naturwissenschaften

Die PISA-Ergebnisse: Lesen

Größte Leistungsdifferenz
Mit einer Differenz von durchschnittlich 68 Punkten (erste und zweite Generation zusammen) gehört Österreich zu den drei OECD-Ländern mit den größten Leistungsunterschieden zwischen Einheimischen und Migranten (Italien: 72 Punkte, Belgien ebenfalls 68). Gegenüber 2006 massiv verschlechtert haben sich die Leistungen der ersten Migrantengeneration, die damals noch bessere Leseleistungen als die zweite Generation aufwies, deren Performance in etwa gleich geblieben ist. Zurückgeführt wird das vom Bundesinstitut für Bildungsforschung (BIFIE) auch mit der Zusammensetzung der ersten Migrantengeneration des Jahrgangs 1993 in Folge des Jugoslawien-Kriegs.

PISA 2009 Migranten
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PISA 2009 Risikoschüler
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