Er sei zum allerersten Mal in New York, erzählt Bundeskanzler Christian Stocker. Von der „Energie“ der Stadt ist er ebenso angetan wie von der UNO-Generalversammlung in Manhattan.
Für seine allererste Visite ist das Programm des ÖVP-Regierungschefs beachtlich. Neben der Eröffnung der 80. UNO-Generalversammlung soll er am Dienstag die „Nummer zwei von China“ treffen, davor und danach hat er ebenso wie Außenministerin Beate Meinl-Reisinger Dutzende Termine mit Premierministern auch kleiner Karibikstaaten. Immerhin kämpft Österreich um einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat.
Politik-Trio kämpft um UNO-Sitz
Der Dienstag – oe24 begleitet Kanzler und Außenministerin in New York – steht freilich ganz im Zeichen von Donald Trump. Dieser sollte am Montagabend in der Stadt, die niemals schläft, landen und für jede Menge Verkehrs- und Sicherheitschaos sorgen. Wann immer der Konvoi des US-Präsidenten vorbeifährt, muss alles eingefroren – freeze, wie es in den USA heißt – werden. Kein Auto darf mehr fahren. Kein Wunder, dass auch Stocker und Beate Meinl-Reisinger lieber zu Fuß Richtung UNO marschierten.
Stocker trifft Trump – Kurz in NYC
Am Abend steht dann eine weitere Premiere für Stocker am Programm: Er soll – Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat ihm seine Einladung überlassen – im Hotel Lotte an der Madison Avenue niemand Geringeren als den umstrittenen US-Präsidenten die Hand schütteln und kurz mit ihm reden.
Trump gibt im geschichtsträchtigen Haus den Empfang für die Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. „Hier wird bei allen unterschiedlichen Meinungen vieles besprochen und das ist einzigartig“, lobt er ebenso wie Meinl-Reisinger die UNO-Generalversammlung.
Dass Sebastian Kurz gerade ebenso in New York ist, erfährt Stocker übrigens von der Autorin dieser Zeilen. Ein quasi liebevolles „Kanzler-Duell“ unter Parteifreunden via Instagram startete bereits am Montag…
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