Fischer im Interview
Präsident Fischer am Start für Runde 2
Am 8. Juli wird Heinz Fischer für seine zweite Amtszeit angelobt. Im ersten Interview nach seiner Wiederwahl spricht er über seine Pläne.
Wenige Tage noch, dann wird Bundespräsident Heinz Fischer im historischen Sitzungssaal des Parlaments auf seine zweite Amtszeit vereidigt.
Bisher hat er sich mit öffentlichen Statements zurückgehalten. Im ersten großen Interview nach seiner Wiederwahl legt er in ÖSTERREICH seine dringendsten Pläne für die Ära Fischer II offen (siehe rechts).
Was er im Gespräch offen anspricht: Dass ihm im Wahlkampf auch viel Kritik entgegengeschlagen ist, dass ihm sogar Krankheiten angedichtet worden sind. Umso wohltuender, dass ihm sogar US-Präsident Barack Obama als einer der Ersten zu seinem Wahlsieg gratuliert hat.
Nachdenklich macht Heinz Fischer der Rücktritt seines deutschen Amtskollegen Horst Köhler, mit dem er sich nach wie vor freundschaftlich verbunden fühlt. Erst einen Tag vor dem Interview hat er mit ihm telefoniert.
Nach dem 8. Juli will er seine Agenda abarbeiten. Er will endlich die Kärntner Ortstafelfrage geregelt haben, sich für eine sozial ausgewogene Bewältigung der Krise starkmachen und eine Reform der Amtszeit des Präsidenten forcieren.
Spektakulär: Im ÖSTERREICH spricht er sich für ein Überdenken des Habsburgergesetzes aus.
Nach der Angelobung geht es ab in den Urlaub. Während der Salzburger Festspiele an den Hallstätter See, dann in die Präsidentenvilla in Mürzsteg, wo er in entspannter Atmosphäre arbeiten kann.
Dort, erzählt er stolz, hat er bei seiner Wiederwahl 91 Prozent der Stimmen erhalten. Wer die restlichen neun Prozent wären? „Die“, sagt er, „müssen sich bei mir melden. Mit denen muss ich reden.“
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden