Regierung
Meinl-Reisinger attackiert ORF: Frage wurde rausgeschnitten
Der Streit um den Brief von 28 Außenministerinnen und Außenministern für eine Beendigung des Gaza-Kriegs geht weiter. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, die den Brief ebenfalls unterschrieben hatte, attackiert jetzt den ORF, das ZiB2-Interview mit ihr manipuliert zu haben.
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In einem Tweet auf X schreibt Meinl-Reisinger: "Warum auch immer, gerade meine Aussage, dass der Krieg in Gaza sofort enden würde, wenn die Hamas die Geiseln freiließe, war im Interview herausgeschnitten", so Meinl-Reisinger.
Meinl-Reisinger (NEOS) hatte sich am Dienstag erneut hinter die Erklärung zahlreicher Amtskolleginnen und -kollegen gestellt, in der auf ein Ende des Gaza-Kriegs gedrängt wurde. Ihre Unterstützung sei "kein Paradigmenwechsel" der österreichischen Nahost-Politik, sagte sie in der "ZiB 2". Sie habe "eindeutig Regierungslinie" vertreten und "selbstverständlich" die Koalitionspartner ÖVP und SPÖ informiert, so Meinl-Reisinger.
Die Regierung stellte sich am Mittwoch hingegen hinter Meinl-Reisinger: Kanzler Christian Stocker betonte, dass der Brief, den Meinl-Reisinger unterschrieben habe, exakt die österreichische Position aussage, Meinl-Reisinger hätte deswegen auch nichts mit ihm abzustimmen gehabt.
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