TU-Experte Böck

Weitere Explosionen sind verhinderbar

Weitere Explosionen sind verhinderbar
© Reuters

Ein Sarkophag kommt als Lösung jetzt noch nicht in Frage.
OE24 auf Google bevorzugen

Das Vorhaben der Betreiber des japanischen Unglücksreaktors Fukushima eins, nämlich das Kraftwerk unter einer Schicht aus Sand und Beton zu begraben, hielte Helmuth Böck vom Atominstitut der Technischen Universität Wien (TU) für den falschen Weg. Für Sarkophage a la Tschernobyl sei es "fünf bis sieben Jahre" zu früh. Außerdem sei die Situation der beiden Unglücks-AKWs absolut nicht vergleichbar. Böck hält eine Normalisierung der Lage in Fukushima für durchaus denkbar.

Japan: Hier gehts zum Live-Ticker

Japan: Hier gehts zu allen Bildern

Japan: Hier gehts zu allen Videos

Rasche Kühlung wichtig
Nun sei es wichtig, dass die Brennelemente rasch gekühlt werden. Aktuell sorgt - neben Wasserwerfern und Hubschraubern - auch ein Dieselgenerator für die Zufuhr von Wasser in die Abklingbecken, berichtete am Freitag die IAEO. Laut Böck sollte diese Vorgangsweise dazu führen, dass sich die Temperaturen in den beschädigten Reaktorblöcken bald wieder normalisiert haben. Anschließend könne mit der Analyse begonnen werden.

Sarkophag erst in ferner Zukunft
"Nachdem man alles unter Kontrolle gebracht hat, wird wohl ein längeres Untersuchungsprogramm anlaufen, das genau ermittelt, wie der Ablauf war", so Böck. Für den Atom-Experten von der TU Wien wäre deshalb ein Sarkophag quasi ein möglicher Schlusspunkt, der jedoch in ferner Zukunft liegt.

Japan trauert um seine Opfer


1 / 6

Japan trauert um seine Opfer

Japan trauert um seine Opfer

© AP

Japan trauert um seine Opfer

Japan trauert um seine Opfer

© Reuters

Japan trauert um seine Opfer

Japan trauert um seine Opfer

© Reuters

"Weitere Explosionen sollten zu verhindern sein"
Der Wissenschafter zeigte sich überdies verwundert, dass man aus der ersten der beiden Explosionen im AKW Fukushima offenbar nicht genügend Lehren gezogen habe: "Man hätte verhindern müssen, dass es zu einer kritischen Mischung zwischen Wasser- und Sauerstoff kommt. Da genügt dann schon ein Funke, ein Schalter - und das ganze fliegt in die Luft. Es hätte durchaus Möglichkeiten gegeben, das besser zu machen. Weitere Explosionen sollten also eigentlich zu verhindern sein."

So funktioniert der Heli-Einsatz


1 / 6

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

© EPA

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

© Reuters

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

So funktioniert der Heli-Rettungseinsatz

© AP

Das Leid der Kleinsten


1 / 15

Das Leid der Kleinsten

Das Leid der Kleinsten

© Reuters

Das Leid der Kleinsten

Das Leid der Kleinsten

© AP

Das Leid der Kleinsten

Das Leid der Kleinsten

© AP

Japan im Kälte-Würgegriff


1 / 14

Japan im Kälte-Würgegriff

Japan im Kälte-Würgegriff

© Reuters

Japan im Kälte-Würgegriff

Japan im Kälte-Würgegriff

© Reuters

Japan im Kälte-Würgegriff

Japan im Kälte-Würgegriff

© Reuters

Hollywood geschockt: Stars beten für Japan


1 / 8

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

© WireImage.com/Getty

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

© WireImage.com/Getty

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

Longoria, Gaga & Co: Stars beten für Japan

© WireImage.com/Getty

Panikkäufe in Japan


1 / 16

So zerstört ist Fukushima wirklich

So zerstört ist Fukushima wirklich

© oe24

So zerstört ist Fukushima wirklich

So zerstört ist Fukushima wirklich

© oe24

So zerstört ist Fukushima wirklich

So zerstört ist Fukushima wirklich

© oe24

Ein Land geht durch die Hölle


1 / 69

Ein Land geht durch die Hölle

Ein Land geht durch die Hölle

© oe24

Ruhe vor dem Sturm

Ruhe vor dem Sturm

© AP

Die Erde bebt

Die Erde bebt

© EPA

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden